Let’s talk about… LOVE and other disasters

Kurzweilig ging es letzten Dienstag, den 28. November 2017 im Café Kaiserfeld zu. Gottfried Kühbauer und Dorothée Zehnder lasen aus „Liebe trotz Partnerschaft“. Das Café war bis auf den letzten Sitzplatz besetzt, das Publikum lauschte gespannt und zeigte sich sehr angetan. Besonders die Passage, in der Zehnder und Kühbauer eine Art Sketch aus dem „wahren Leben“ spielten, erheiterte die Gemüter.

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Deshalb sei der Dialog des „verwickelten Paares“ (im Buch finden Sie die Stelle unter dem Titel „Paar-Arena Kinderbetreuung“) hier nochmals wiedergegeben.

Herr W.: „Ich möchte endlich die Diskussionen beenden. Es ist eine Tatsache, dass ich durch einen 40-Stunden-Job für den allergrößten Teil unseres Familieneinkommens sorge. Das ist ja grundsätzlich kein Problem, ich mach das ja gerne. Weiters engagiere ich mich genug, damit auch du deine beruflichen Pläne verwirklichen kannst. Aber wenn die Kinder dann krank werden, erwarte ich mir schon Verständnis, dass nicht ich zu Hause bleiben muss. In einer Projektphase ist das einfach unmöglich und ich bin vor allem, wie du ja weißt, im Projektbereich tätig. Außerdem sieht das die Firma gar nicht gern. Ich muss mich dann immer wieder dafür entschuldigen.“

Frau W.: „Das haben wir ursprünglich nicht ausgemacht. Es war klar, dass ich genug Zeitressourcen für meine neue Selbständigkeit brauche. Wenn ich einen Messebesuch oder eine Ausstellung habe, brauche ich einfach die Zeit, das weißt du ganz genau. Aber wenn etwas passiert, bin immer nur ich zuständig, du haust dann einfach ab.“

Herr W.: „Kein Problem, ich tausche gerne mit dir, ich bleibe bei den Kindern zu Hause und du verdienst das Geld. Hm, mal sehen wie das geht. Wir haben Gesamtausgaben von € 3.500.- im Monatsdurchschnitt. Wenn ich mich um ein krankes Kind kümmern muss oder ein Kind zum Arzt bringe, muss ich diese Zeit am Abend oder am Wochenende einfach einarbeiten.“

Frau W.: „Das ist unfair. Dann kann ich es gleich selbst machen, wenn der Preis der ist, dass du eine ganze Woche am Abend nicht zu Hause bist. Da bin ich dann hundert Prozent am Anschlag mit den Kindern, nur weil du einmal einen Tag Pflegeurlaub genommen hast. Du weißt genau, dass …“

Und hier noch ein paar Impressionen des wirklich gelungenen Abends – Danke, Gottfried & Dorothee für den schönen, geistreichen Abend.

(Fotocredit: the Verleger himself, Dr. Heinz Peter Wallner)

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